Western Heftromane

Heftromane

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Das klassische Medium für Western-Literatur am deutschsprachigen Markt ist seit den 1960er Jahren der Heftroman – auch unter der Bezeichnung Groschenroman bekannt. Auf 64 Seiten (plus Umschlag) erschienen wöchentlich oder zweiwöchentlich im Zeitschriftenhandel eine Vielzahl an Serien im handlichen DIN C5-Format.

Von den namhaften Verlagen, die diese Westernhefte herausgaben, sind heute noch zwei am Kiosk präsent: Bastei und Kelter, wobei letzterer fast nur mehr sogenannte Mehrfachbände herausgibt, in denen 2 bis 5 Romane hineingepackt werden.

Das größte Portfolio hat der Bastei Verlag. LASSITER ist dabei mit über 2500 Bänden und 50 Jahre Laufzeit die langlebigste Westernheft-Serie. Im Unterschied zu den meisten anderen Serien, werden sie jede Woche neu geschrieben.

Der Großteil der heutigen Westernhefte sind nämlich Nachdrucke von Jahrzehnte alten Romanen, z.B. die zahlreichen Editionen des Autors G.F. Unger (Bastei) oder die x-te Auflage der WYATT EARP STORY (Kelter).

Eine Sonderform der Heftromane sind die Taschenhefte. Sie haben ein kleineres Format (DIN B6), sind am Rücken klebegebunden und werden ebenfalls im mehrwöchigen Rhythmus über den Zeitschriftenhandel vertrieben. Dieses Format hat sich aber im Westernbereich nie durchgesetzt.

Hier ein Überblick über die bekanntesten Verlage, die Westernhefte herausgeben bzw. herausgegeben haben.




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